Die Teppichgeschichte beziehungsweise das Entstehen des handgeknüpften Teppiche besteht aus der allgemeinen Behauptung, dass die Nomaden die ersten flachgewebten Teppiche fertigten, um sich vor der Kälte zu schützen. Zusammen mit dem Weben wurden Poltraden reingeknüpft und später wurde versucht eine Fachimitation zu produzieren. Im Jahre 1949 wurde bei archäologischen Ausgrabungen in Süd-Sibirien ein Teppich aus dem Jahre 500 vor Christi Geburt gefunden. Teppiche wurden im Altertum und im frühen Mittelalter als Gastgeschenk verwendet oder um Schatzpflichten abzugelten. Im Jahre 662 nach Christus entstand der Islam und mit ihm die erste Verbreitung des Teppichs. Jeder Moslem soll nach dem Koran eine saubere Unterlage zum Gebet verwenden. Die einfachste Methode war die Benutzung eines Teppichs. Somit wurden auch die Moscheen mit Teppichen ausgestattet. Im Mittelalter kamm der Teppich durch Handel und Spenden an Fürsten nach Europa. Das Sammeln von Teppichen wurde von gutsituierten Europäer und späten Amerikanern vollzogen. Die ersten Importfirmen organisierten um 1880 den Transport und die Produktion von Teppichen. Ab dem Jahre 1990 erlebte der Teppich eine zweite Verbreitungswelle und wurde bezahlbar.